Schachklub 1926 Altrip e.V.

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Letzter Spielabend 2008

Am Freitag, dem 19.12.08, ist der letzte Spielabend in diesem Jahr. Anschließend geht der Schachklub für drei Wochen in eine „Weihnachtspause“ – denn das Reginozentrum ist vom 22.12.08 bis zum 04.01.09 geschlossen. Unser nächster Spielabend ist somit am Freitag, dem 09.01.09, wie üblich ab 18:30 Uhr für Kinder und Jugendliche, ab 20 Uhr für Erwachsene, jeweils im Saal 3 des Reginozentrums.

Der Schachklub Altrip wünscht seinen Mitgliedern und allen Leserinnen und Lesern des Amtsblatts frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr!

Norbert Kugel, 1. Vorsitzender

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Vier Partien verschenkt – und dennoch knapp gewonnen

Die 1. Mannschaft des Schachklubs ist weiter auf einem guten Weg, sich den Klassenverbleib in der 1. Pfalzliga zu sichern. Am 16.11. gab es ein 4:4 bei der 2. Mannschaft des SC Pirmasens – alle acht Partien endeten mit Remis. Am 30.11. kam es dann in Altrip zu einem weiteren „Schlüsselspiel“ um den Klassenerhalt gegen die 2. Mannschaft der SG Kaiserslautern. Die Altriper gingen sehr konzentriert in die Begegnung und standen schon bald an 5 der 8 Bretter „auf Sieg“. Am Spitzenbrett lockte Jens Mink seinen Gegner in eine Eröffnungsfalle mit „theoretischem Gewinn“, Dominique Sattel an Brett 2 erspielte sich 2 Mehrbauern. An Brett 3 und 4 hatten sich Norbert Kugel und Gusti Grünfeld im Angriff ebenfalls klare Gewinnstellungen erarbeitet, und an Brett 8 hatte Lorenz Waffenschmidt sich einen deutlichen Materialvorteil gesichert. Die übrigen Spieler, Markus Lotter-Zumstein an Brett 5, Andreas Zeilfelder an Brett 6 und Marek Lizak an Brett 7, hatten ausgeglichene Positionen. Nach etwa 1-2 Spielstunden also beste Voraussetzungen für einen klaren Sieg. Was folgte, entwickelte sich aber noch zu einem „Krimi“. Lorenz Waffenschmidt blieb souverän, sein Gegner musste dann auch bald die Waffen strecken. 1:0 für Altrip. Dann Rückschläge: Jens Mink ließ seinen Gegner in ein Dauerschach entwischen, Dominique Sattel konnte zwei Mehrbauern nicht zum Sieg verwerten. Positiv in dieser Phase, dass die eher auf remis stehenden Markus Lotter-Zumstein und Andreas Zeilfelder sich mit ihren Gegnern tatsächlich auf remis geeinigt hatten. 3:2 für Altrip. Dann aufkommende Euphorie: Marek Lizak gewann und brachte Altrip mit 4:2 in Führung. Im Gegenzug aber bald große Ernüchterung: Gusti Grünfeld und Norbert Kugel verdarben ihre Gewinnstellungen und standen sogar auf Verlust. Bange Minuten auf Altriper Seite, aber schließlich „zitterte“ sich der Schreiber dieser Zeilen doch noch zum Remis und damit zum uneinholbaren Zwischenstand von 4,5:2,5 für Altrip. Gusti Grünfeld konnte seine Partie nicht mehr retten, Endstand also: 4,5:3,5 für Altrip.

Ein immens wichtiger Sieg, der Altrip nun auf dem viertletzten Tabellenplatz in der ersten Pfalzliga bis zum Januar „überwintern“ lässt.

1. Pfalzliga nach 6 von 9 Spieltagen:

1.  Schachhaus Ludwigshafen I  11:1   34,5
2.  Neustadt I                 10:2   32,5
3.  Erfenbach I                10:2   28,5
4.  Niederkirchen I             8:4   30
5.  Pirmasens 1912 II           5:7   22
6.  Ramstein-Miesenbach I       5:7   20
7.  Altrip I                    5:7   18,5
8.  Frankenthal II              2:10  20
9.  Fehrbach I                  2:10  18,5
10. SG Kaiserslautern II        2:10  15,5

(N. Kugel, 1.Vorsitzender, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 11. Dezember 2008, S. 19)

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Höchste Saisonniederlage beim Mitaufsteiger in Niederkirchen

Eine ernüchternde 1½:6½ Niederlage gab es für die erste Mannschaft des Schachklubs am 12.10. in Niederkirchen. Wie schon in den vorangegangenen Runden entwickelte sich auch diesmal der Wettkampf sehr langsam, nur Rainer Jelinski gab schon nach etwa 2 Stunden Spielzeit seine Partie remis. In den übrigen Begegnungen wurde hart gekämpft, und die Entscheidungen fielen dann in der 4. Spielstunde vor der Zeitkontrolle im 40. Zug. Die Altriper standen in drei Partien sehr aussichtsreich, in zwei weiteren konnte man mit einem Remis rechnen. Somit war ein Sieg oder ein 4:4 in Reichweite, aber an diesem Spieltag durften wir nur kurz von einem Erfolg träumen und wurden dann auf den Boden der harten Realität zurückgeholt. Die beiden remisverdächtigen Partien endeten tatsächlich mit Remis – Andreas Zeilfelder und Markus Lotter-Zumstein erspielten sich jeweils den halben Punkt. In allen übrigen fünf Partien aber, auch in den angesprochenen „aussichtsreichen“, wendeten die Niederkirchener Gastgeber das Blatt zu ihren Gunsten und verbuchten einen klaren 6½:1½ Erfolg.

Für die Spieler aus Altrip geht es nun darum, den Blick nach vorne wenden und den zurzeit belegten und immer noch zum Klassenverbleib ausreichenden viertletzten Tabellenplatz in den nächsten beiden Runden am 16.11. beim Schachclub Pirmasens II und am 30.11. zu Hause gegen die Schachgesellschaft Kaiserslautern II abzusichern.

(N. Kugel, 1. Vorsitzender, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 23. Oktober 2008, S. 11)

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Uwe Malchow führt beide Mannschaften zum ersten Saisonsieg!

Uwe Malchow ist zur Zeit der zuverlässigste Punktesammler des SK Altrip. Am Spitzenbrett der 2. Mannschaft nominiert, konnte er ja schon wie berichtet im ersten Kampf einen Sieg verbuchen. Zur 2. Runde am 21.09. hatte das Team in Bad Dürkheim anzutreten, wo es schon bei der Mannschaftsaufstellung überraschenderweise 3 kampflose Punkte gab – die Gastgeber traten nur an den ersten drei Brettern an. 3:0 also schon zu Beginn für Altrip. Wie das aber bei Teams in Unterzahl (nicht nur im Fußball!) passieren kann, so kam es denn auch fast in dieser Begegnung. Bad Dürkheim gewann zwei Partien und hätte fast noch ein 3:3 erreicht. Aber nur fast: Uwe Malchow am Spitzenbrett ließ sich nämlich nicht von der Nervosität seiner Mannschaftskollegen anstecken und gewann seine Partie zum Endstand von 4:2 für Altrip II.

Bei der 1. Mannschaft ist über zwei weitere Begegnungen zu berichten: Die 2. Runde führte uns am 14.09. nach Kaiserslautern in den Stadtteil Erfenbach. Von der Papierform her eine klare Sache für die Westpfälzer und leider nicht nur auf dem Papier. Wie schon am ersten Spieltag gab es auch diesmal gegen den zweiten Meisterschaftsanwärter der 1.Pfalzliga eine klare 2:6 Niederlage. Die Punkte für Altrip holten Markus Lotter-Zumstein und Marek Lizak mit jeweils einem Remis und Norbert Kugel mit einem Sieg immerhin dem ersten für Altrip in der 1.Pfalzliga.

In der 3. Runde gab es dann am 28.09. in Altrip eine Art „Schlüsselspiel“ für den anzustrebenden Klassenerhalt. Zu Gast war die 1. Mannschaft des SC Fehrbach. Die Gäste hatten wie wir in den ersten beiden Runden klar verloren und zählen wie wir zu den Teams, die mit dem Saisonziel Klassenerhalt unterwegs sind. Wir waren durch das Fehlen von Dominique Sattel ersatzgeschwächt, aber der als Ersatzmann nominierte Uwe Malchow zeigte auch in der 1. Mannschaft eine souveräne Leistung und brachte uns durch seinem Sieg mit 1:0 in Führung. Von dieser Vorlage angespornt bot die ganze Mannschaft im weiteren Wettkampf eine starke und konzentrierte Leistung, bei der am Ende ein Remis von Norbert Kugel und drei weitere Siege von Jens Mink, Andreas Zeilfelder und Markus Lotter-Zumstein zum Endergebnis von 4½:3½ für Altrip heraussprangen. Somit ist die erste richtige Bewährungsprobe in den neuen Liga bestanden, und die Altriper Schachfreunde sind auf einem guten Weg, um den angestrebten Verbleib in der höchsten pfälzischen Spielklasse zu sichern.

(N. Kugel, 1. Vorsitzender, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 16. Oktober 2008, S. 12)

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Niederlagen zum Saisonstart

Im pfälzischen Schachbund hat die Saison 2008/2009 begonnen. Beide Mannschaften des Schachklubs Altrip hatten bereits ihre Auftaktspiele, und beide starteten mit Niederlagen in die neue Saison.

Die 1. Mannschaft hatte am 24.8. die erste Garnitur von Schachhaus Ludwigshafen zu Gast. Die Ludwigshafener gehören zu den Meisterschaftsanwärtern in der 1. Pfalzliga und gingen den Wettkampf äußerst konzentriert an. Am Spitzenbrett hatten sie den internationalen Meister Josef Pribyl aufgeboten, und auch an den übrigen Brettern waren ihre Spieler von den Wertungspunkten zumeist um einiges stärker einzuschätzen als die Altriper Spieler. Dennoch hielt Altrip lange Zeit mit und konnte den Kampf längere Zeit offen halten, obwohl am Ende dann mit 2:6 eine deutliche Niederlage herauskam. Zu den vier Unentschieden durch Norbert Kugel, Gusti Grünfeld, Markus Lotter-Zumstein und Lorenz Waffenschmidt gesellten sich an den übrigen Brettern leider nur Niederlagen.

Die Spieler der zweiten Mannschaften wollten in dieser Spielzeit in der Kreisliga um die vorderen Plätze mitspielen. In dieser Hinsicht bekamen sie aber gleich am ersten Spieltag am 31.8. einen kräftigen Dämpfer: Gegen die 2. Mannschaft von Grünstadt handelte man sich eine überflüssige 2,5:3,5-Niederlage ein. Dabei hatte alles recht gut begonnen, nach etwa zwei Stunden Spielzeit zeigte der Senior unserer Mannschaft Michael Marx (der mittlerweile der älteste aktive Schachspieler im Pfälzischen Schachbund ist!) wieder einmal seine Klasse und setzte seine jugendliche Gegnerin matt. Somit stand es 1:0 – und an den übrigen Brettern standen die Altriper Spieler durchaus aussichtsreich. Aber gerade diese günstige Ausgangssituation verleitete wohl zum Leichtsinn: Gleich zwei Altriper verdarben ihre klar bessere Stellung und verloren. Nur Siegfried Strittmatter und Uwe Malchow behielten in dieser Phase die Nerven. Ersterer erspielte ein Unentschieden, letzterer gewann. Somit stand es 2,5:2,5, und alles hing an der letzten Partie, die zu diesem Zeitpunkt noch ausgeglichen stand. Bei dem Versuch, diese gleichstehende Partie mit Gewalt zu gewinnen und den Wettkampf doch noch für Altrip zu entscheiden, griff unser Mann leider fehl und verlor seine Partie. Somit gab es eine unerwartete und schmerzliche Niederlage zum Saisonstart.

(N. Kugel, 1. Vorsitzender, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 11. September 2008, S. 11)

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Altriper Schachspieler in Polen!

Zwölf Altriper Schachspieler (eigentlich 13 mit Marek) machten sich dieses Jahr wieder auf den Weg nach Kattowitz zu unseren polnischen Schachfreunden. Beim vierten Gegenbesuch ließen sich vier Schachfreunde (Oberwinkler, Jelinski, Kelemen und Waffenschmidt) was besonderes einfallen! Die Strecke von ca. 1.100 Km bewältigten die viere mit dem Rennrad!! Ausführliche Etappenberichte kann man auf unserer Homepage www.schachklub-altrip.de nachlesen. Der Rest der Mannschaft flog Donnerstag, den 24.8. mit einstündiger Verspätung um 23 Uhr nach Polen. Um 2 Uhr im Hotel angekommen gönnten wir uns noch ein Gute-Nacht-Bier und fielen todmüde ins Bett. Freitags war ein Empfang beim Bürgermeister vorgesehen. Die Radler wurden frenetisch bei ihrer Ankunft gefeiert. Kleine Geschenke wurden unter den Bürgermeistern ausgetauscht und der Abend ausklingen lassen.

Am Samstag fand unser Vergleichskampf gegen Lędziny statt. Mit 4:2 und 5:4 als Zwischenergebnis schien der Sieg fast sicher. Leider gingen alle drei restlichen Partien verloren!? Mit 7:5 mussten wir die Segel streichen. Der Sonntag sah ein internationales Blitzturnier vor. Mannschaften aus Polen, Tschechien und wir waren am Start. Wahrscheinlich noch leicht frustriert vom Vortage, fegte unsere 1. Mannschaft alles weg, was sich ihr gegenüber setzte. Der Lohn waren zwei Pokale für den Turniersieg und die beste ausländische Mannschaft. Die 2. Mannschaft belegte einen guten 5. Platz und die 3. Mannschaft spielte auch mit!

Wir aßen zusammen Mittag und ließen den Tag gemütlich zu Ende gehen. Am Montag, dem Abreisetag für unsere „Flieger“ besuchten wir noch die Tyskie-Brauerei in Tichy. Danach eine kurze Verpflegung und ab zum Flughafen nach Kattowitz. Die Radler fuhren am Dienstag morgen mit dem Begleitfahrzeug zurück. Besonderen Dank nochmals an Norbert, der die Radlergruppe betreute und auch wieder gesund zurückbrachte. Ich glaube, jeder, der dabei war, freut sich schon auf den nächsten Besuch bei uns zum Fischerfest 2009 in Altrip!!

(U. Malchow, Pressewart, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 14. August 2008, S. 9)

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Der Spielabend am 25.7.2008 fällt aus.

Am Freitag, 25.07., entfällt der Spielabend - Jugendtraining und Erwachsenenspielabens - des Schachklubs Altrip. Wir besuchen vom 24. bis zum 28.07. unsere Schachfreunde in Lędziny (Polen). Wie ja schon an dieser Stelle berichtet, sind vier Schachspieler derzeit bereits mit dem Fahrrad unterwegs zu diesem Besuch. Sie sind am Freitag, 18. Juli, bei regnerischem Wetter gestartet. Wie die weitere Reise verläuft, können Sie auf unserer Homepage unter www.schachklub-altrip.de verfolgen. Wir drücken ihnen die Daumen, dass ihr mutiges Unterfangen, von besserem Wetter als heute morgen begleitet, einen guten Verlauf nimmt.

(N. Kugel, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom  24. Juli 2008, S. 12)

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Der Schachklub Altrip steigt in die 1. Pfalzliga auf !!!

Am Sonntag, dem 13.04.08, fand der letzte Spieltag in der 2. Pfalzliga Ost statt. Die Ausgangssituation war für den Schachklub Altrip als Tabellenführer zwar recht günstig, aber mit dem Schachclub Hagenbach hatten wir zum Abschluss nochmals einen „dicken Brocken“ aus dem Weg zu räumen. Und dies gelang - ungeachtet einiger pessimistischer (d.h. zur Vorsicht mahnenden) Stimmen - in beeidruckender Art und Weise: die beiden Spitzenspieler Dominique Sattel und Gusti Grünfeld spielten sehenswerte Siege gegen ihre Hagenbacher Gegner heraus, und die übrigen an diesem Spieltag angetretenen Altriper Norbert Kugel, Lorenz Waffenschmidt, Uwe Malchow, Stanislaus Legierski, Rainer Jelinski und Peter Kuntz erspielten sich jeweils ein sicheres Remis. Somit stand am Ende ein klares 5:3 für Altrip zu Buche. Nachdem der direkte Konkurrent an diesem Spieltag sogar noch verlor, zeigt die Abschlusstabelle der 2. Pfalzliga Ost die 1. Mannschaft des SK Altrip mit einem deutlichen Vorsprung auf dem Meisterplatz:

1.SK Altrip I19 : 3
2.Sfr. Limburgerhof I16 : 6
3.SK Ludwigshafen 1912 III15 : 7
4.SC Hagenbach I13 : 9
5.Wormser SV II13 : 9
6.TSG Grünstadt I11 : 11
7.SC Herxheim I10 : 12
8.SC Haßloch I9 : 13
9.TSG Mutterstadt II9 : 13
10.SC Bad Bergzabern I9 : 13
11.SK Speyer 1911 I4 : 18
12.SC Rülzheim I4 : 18

Während der SK Altrip nun in die 1. Pfalzliga aufsteigt, müssen die 4 letztplatzierten aus Mutterstadt, Bad Bergzabern, Speyer und Rülzheim den Weg in die Bezirksliga antreten. Haßloch konnte sich hauchdünn retten, Bad Bergzabern fehlte nach dieser Mammutsaison mit 11 Spieltagen an Ende ein halber Brettpunkt (= 1 Remis), während Mutterstadt selbst nach Brettpunkten noch gleichauf lag und lediglich in der 2. Feinwertung den kürzeren zog.

Insgesamt eine großartige Saison für den SK Altrip. Wir haben gegen alle direkten Konkurrenten gewonnen und uns lediglich 3 Unentschieden gegen Grünstadt, Herxheim und Rülzheim „geleistet“. Alle Spieler haben zu diesen Erfolg beigetragen, der vorbildliche „Teamgeist“ im SK Altrip war die Basis des Erfolges. Mein herzlicher Dank für diese "Gemeinschaftsleistung" geht an alle beteiligten Spieler und an alle Mitglieder des Schachklubs - und darüber hinaus auch an die Ehefrauen, an die Kinder und an alle anderen, die uns auf dem Weg zu diesem Erfolg unterstützt und begleitet haben.

(Norbert Kugel, 1. Vorsitzender)

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2007

Durchwachsener Spieltag

Niederlage im Derby der 1. Mannschaftbei den Zwölfern

Mit 5,5:2,5 mussten wir eine deutliche Niederlage einstecken! Gab es in den letzten Jahre noch viele Punkteteilungen zwischen den beiden Mannschaften, wollten am Sonntag doch beide den Klassenerhalt sichern. An den hinteren drei Brettern mussten wir auch gegen die DWZ-stärkeren Gegner mehr oder weniger alle die Segel streichen. Verbissener wurde vorne gekämpft. Es kamen leider nur zwei Siege von S. Lizak und L. Waffenschmidt heraus. Ein Remis von M. Lotter-Zumstein kam hinzu.

Die letzten beiden Kämpfe müssen wir gegen den Letzten und Vorletzten der Tabelle bestreiten. Ein Sieg und der Klassenerhalt sollte sicher sein!

Unentschieden der zweiten Mannschaft in Limburgerhof

Unsere Zweite punktete weiter fleißig. Gegen den Tabellennachbarn im Mittelfeld konnten K. Kelemen und W. Pfeuffer Siege erkämpfen. Zwei Remispartien von E. Oberwinkler und M. Marx machten den Teilerfolg komplett. Leider konnte das sechste Brett nicht besetzt werden, sonst wäre auch ein Sieg möglich gewesen.

(U.M., Pressewart, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 22.Februar 2007, S. 13)

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2006

Unentschieden der 1. Mannschaft gegen Speyer!

Nach einer Stunde stand es 2:0 für uns, da der Gegner zwei Bretter nicht besetzen konnte. Heute sollte doch ein Sieg fast Pflicht sein, diese Vorgabe war der allgemeine Tenor der Mannschaft. Zunächst lief auch alles nach Plan. M. Lotter-Zumstein spielte Remis gegen einen Gegner, der DWZ-mäßig überlegen war. Danach gewann auch noch unser Senior M. Marx, und wir hatten nach der Hälfte der Partien schon 3,5 Punkte. Nachdem auch noch S. Legierski seine Partie remisierte, waren der vierte Punkt und das Unentschieden gesichert. In den restlichen Partien stand nur U. Malchow schlechter, doch W. Appel und G. Grünfeld hatten gute Chancen, den restlichen halben Punkt für den Mannschaftssieg zu holen. Leider hatte der Gegner von G. Grünfeld ein Turmopfer aus dem Ärmel gezaubert, das zum sofortigen Partiegewinn reichte. Jetzt musste Wolfgang mit mittlerweile zwei Bauern im Rückstand alles auf eine Karte setzen. Der Gegner wehrte alle Angriffsbemühungen ab und sicherte somit Speyer den nicht mehr geglaubten Punktgewinn. Schade, schade, schade! Aber vor dem Spiel wären wir alle mit einem Punktgewinn zufrieden gewesen! Deswegen schnell vergessen und auf den nächsten Kampf konzentrieren. Momentan belegen wir mit 3:3 Punkten einen Mittelfeldplatz und sind im Soll mit der Mission Nichtabstieg.

(U.M., Pressewart, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 16. November 2006, S. 17)

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Auftaktniederlage der 1. Mannschaft

Am ersten Spieltag hatten wir Hagenbach zu Gast. Die Gästen zählen mit zu den Titelkandidaten in unserer Klasse. Leider komplett angetreten ließen sie uns keine Chance. Mit 2,5:5,5 mussten wir die Segel streichen. Den einzigen vollen Punkt konnte G. Grünfeld erzielen. Drei weitere Remis von S. Lizak, M. Lotter-Zumstein und R. Jelinski folgten.

In der zweiten Runde folgte der Überraschungscoup in Bad Bergzabern! Der Gegner hatte vor der Runde seine Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen und sämtliche Spieler in unserer Klasse gemeldet. Mit nur sieben Spielern angetreten, W. Appel erhielt einen Punkt kampflos, konnten wir die restlichen Partien ausgeglichen gestalten, so dass am Ende ein 4,5:3,5-Sieg perfekt war. In dramatischen Zeitnotduellen verloren wir nicht die Übersicht und schaukelten den Sieg nach Hause. Gewinnen konnten N. Kugel und M. Lotter-Zumstein. Drei weitere Remis steuerten L. Waffenschmidt, U. Malchow und S. Legierski bei.

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Niederlage der 2. Mannschaft gegen Schifferstadt IV

Leider konnten unsere Cracks der Zweiten zum frühen Saisonbeginn nicht komplett antreten. Mit nur vier von sechs Spielern stand man letztlich auf verlorenem Posten. Die vier gespielten Partien konnte man unentschieden halten. Gewinnen konnte W. Pfeuffer, S. Strittmatter und M. Marx spielten remis. In den nächsten Kämpfen komplett angetreten, werden sicher wieder bessere Zeiten kommen!

(U.M., Pressewart, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 2. November 2006, S. 13)

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Fischerfestturnier 2006

Am Fischerfestsonntag fand morgens um 9.00 Uhr unser traditionelles Blitzturnier statt. Nach einem Anstieg der Teilnehmerzahl im letzten Jahr fanden heuer nur acht Mannschaften den Weg nach Altrip. Vielleicht lag es am Viertelfinale der RLP-4er-Pokalmeisterschaft? Oder war es manchem Schachspieler zu heiß? Schade eigentlich! Hat man doch Jahr für Jahr die Möglichkeit, sein Können mit einem Bundesligaspieler (Ralf Appel, SG Wattenscheid) zu messen!

Es wurde eine Doppelrunde, also 14 Blitzpartien gespielt. Etwas überraschend konnte Mutterstadt in diesem Jahr den Pokal mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Die Endtabelle sah so aus:

1.  Mutterstadt      25 Pkt.
2.  Pirmasens        20 Pkt.
3.  ESV Ludwigshafen 19 Pkt.
4.  Grünstadt        14 Pkt.
5.  Lampertheim      12 Pkt.
6.  Bürgerhof        11 Pkt.
7.  Lindenhof         9 Pkt.
8.  Altrip            2 Pkt.

(U.M., Pressewart, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 13. Juli 2006, S. 11)

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5:3 Sieg der ersten Mannschaft in der letzten Runde gegen Haßloch

Nach längerer Zeit fand sich mit Bad Bergzabern wieder einmal ein Veranstalter, der die letzte Runde in der 2. Pfalzliga Ost zentral ausrichtete. Da der Aufstieg von Frankenthal nur Formsache war und der Absteiger auch schon feststand, konnten die Mannschaftskämpfe mehr oder weniger locker angegangen werden.

R. Jelinski hatte keinen Gegner und konnte kurz nach 10.00 Uhr gleich die Heimreise wieder antreten. Siege für Altrip erreichten N. Kugel und W. Appel. Remise steuerten M. Lotter-Zumstein, G. Grünfeld, S. Legierski und P. Kuntz bei.

Die Abschlusstabelle sieht wie folgt aus:



Punkte Brettp.
1. Frankenthal 2
14-4
2. Mutterstadt 2
12-6
3. Hassloch 1
11-7
4. Hagenbach 1
10-8
5. Altrip 1
9-9 39.0
6. Bad Bergzabern 2
9-9 34.5
7. Herxheim 1
9-9 34.5
8. Speyer 1
8-10
9. Ludwigshafen 1912 3
7-11
10. Jockgrim 1
1-17

Die 2. Mannschaft des SK Altrip spielte zum Abschluss 3:3-Unentschieden. Gewonnen haben der Senior M. Marx und A. Voß. Remise erreichten E. Oberwinkler und S. Strittmatter.

Die Tabelle der Kreisliga sieht wie folgt aus:



Punkte
Brettp.
1. Ludwigshafen 1912 5
16-2
2. Limburgerhof 2
14-4
3. Lambsheim 2
12-6
4. Rheingönheim 2
11-7
5. Neustadt 3
10-8 28.5
6. Altrip 2
10-8 27.5
7. Grünstadt 2
9-9
8. Ludwigshafen 1912 6
6-12
9. Bad Dürkheim 2
1-17
10. Frankenthal 6
1-17

(U.M., Pressewart, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 23. März 2006, S. 13 f.)

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Mitgliederversammlung 2006

Am 24. Februar fand unsere diesjährige Generalversammlung wie gewohnt im Reginozentrum Altrip statt. Die Versammlung war beschlussfähig für Neuwahlen. Die alten Vorstandsmitglieder wurden entlastet. Die Kassenprüfung war in Ordnung und so ging es gleich an die Neuwahlen. Einzig P. Kuntz stellte sich nicht mehr für das Amt als 2. Vorsitzender zur Verfügung. Die Ämter sind nun wie folgt besetzt:

1. Vorsitzender W. Appel
2. Vorsitzender K. Kelemen
Schriftführer R. Hochlehnert
Schatzmeister A. Voß
Spielleiter N. Kugel
Pressewart U. Malchow
Gerätewart E. Oberwinkler
Kassenprüfer
G. Renkwitz und P. Kuntz

Die Preisverteilung unserer Turniere erfolgte auch an diesem Abend. N. Kugel konnte den Pokal für den Klubmeister an diesem Abend für immer in Empfang nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Des weiteren ist dieses Jahr wieder der polnische Gegenbesuch in Ledziny geplant. Der Termin steht noch nicht fest, wird aber jedem Interessenten noch mitgeteilt.

Die 2. Mannschaft siegte in Grünstadt und hält sich weiter im Mittelfeld der Tabelle auf. Beim 3,5:2,5 Sieg gewannen K. Kelemen, E. Oberwinkler, S. Strittmatter bei einem Remis von A. Voß.

Spielabend des Schachklubs ist weiterhin freitags, 20:00 Uhr, im Reginozentrum. Alle, die mal Schach spielen möchten, sind herzlichst eingeladen vorbeizuschauen.

(U.M., Pressewart, Amtsblatt der Gemeinde Altrip vom 16. März 2006, S. 17 f.)

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2000

Showdown im Reginozentrum

Am 29. April war es so weit, 120 Schachspieler aus unserem Bezirk trafen sich zum Showdown im Regino-Zentrum. In der Bezirks- und Kreisklasse maßen jeweils zehn Mannschaften zum letzten Mal in dieser Saison ihre Kräfte.

Ab 10:00 Uhr hob ein Hauen und Stechen an, dass es einem angst und bange werden konnte, allerdings, wie im Schach üblich, ohne jeglichen Schlachtenlärm. Zum Teil interessante Partien waren zu beobachten, mit Finten und mit Fallenstellen, mit Kurzschlüssen und mit Patzern, mit Tränen und mit Lachen, die Gegner schenkten sich nichts.In der Bezirksklasse standen vor der Runde der Auf- und Absteiger schon fest, und so konzentrierte sich alles auf das Aufstiegsduell zwischen Schachhaus Lu II und Altrip II, die in einem Fernduell ihr Entscheidungsspiel bestritten. Schachhaus, punktgleich mit Altrip, musste "nur" gewinnen, um aufzusteigen, da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, wohingegen Altrip gewinnen musste, um die Chance offen zu lassen. Das Zweite gelang sehr deutlich mit 5,5-0,5, aber Schachhaus gewann und steigt somit auf. Trotzdem lieferte unsere 2. Mannschaft ein Super-Saisonergebnis ab, das sie im Wiederholungsfalle als Aufsteiger im nächsten Jahr sieht.

Die Beteiligten in unserer Zweiten: Rainer Jelinski, Peter Kuntz, Stanislaus Legierski, Andreas Voß, Ernst Oberwinkler, Siegfried Strittmatter, Michael Marx, Heinz Zimpelmann, Gunter Renkwitz, Timo Schmidt und Hannes Neureuther.

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Zweite Mannschaft siegt in Mutterstadt

Der zweiten Mannschaft des Schachklub Altrip gelang am 23.01.2000 ein 2,5:3,5 Auswärtssieg gegen die vierte Mannschaft der TSG Mutterstadt. Da die Altriper nur mit vier Spielern antreten konnten, mussten wir zwei Bretter unbesetzt lassen, so dass es schon zu Beginn 2:0 gegen uns stand. Eigentlich waren wir nur angetreten, um vom Verband kein Strafgeld zu kassieren. Dann konnte aber Peter Kuntz am ersten Brett (1), der bereits ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt hatte, seine Partie überzeugend im Mattangriff gewinnen. Wenig später hatte auch Michael Marx (5) seine Partie siegreich abgeschlossen, weil sein Gegner ein wohl unentschieden stehendes Damenendspiel konsequent in ein verlorenes Bauernendspiel abgewickelte hatte. Als schließlich noch Heinz Zimpelmann (6) seinen Gegner in einem Springerendspiel so unter Druck setzte, dass diesem der entscheidende Fehler unterlief und er aufgeben musste, stand es schon 2:3 für Altrip. Bei diesem Stand nahm der Berichterstatter (2) in besserer Stellung das Remisangebot seines Gegners an und stellte damit den Mannschaftssieg sicher.

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1999

Erfolgreiche Teilnahme an den pfälzischen Jugendmeisterschaften

Dominik Sattel, der im Vorjahr bei den unter vierzehn Jahre alten Jugendlichen den zweiten Platz bei der pfälzischen Jugendmeisterschaft belegte, konnte diesen Erfolg auch in diesem Jahr - jetzt bei den unter sechzehn Jahre alten Jugendlichen - wiederholen. Damit hat er nicht nur in einem starken Teilnehmerfeld eine beachtliche Leistung erbracht, sondern sich auch die Teilnahme an den rheinland-pfälzischen Meisterschaften sichern. Auch Oliver Fröhlich, der als zweiter Altriper an diesem Turnier teilnahm, kann mit seinem neunten Platz zufrieden sein.

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Erste Mannschaft besiegt Maxau-Wörth

Nach einem mißlungenen Start der ersten Mannschaft des Schachklubs Altrip in die Saison 1999/2000 gelang am Sonntag ein deutlicher Sieg gegen die Gäste aus Max'au-Wörth. Im Telegrammstil zu den Einzelleistungen heißt das: Am ersten Brett (1) konnte Andreas Zeilfelder in einem großen Kraftakt gegen eine sehr starken Gegner ein Gegner ein Remis erzielen. Norbert Kugel (2) gewann in einer gleichen Stellung die Partie in der Zeitnotphase. Lutz Lukat (3) gelang mit etwas Glück der Sieg gegen einen ebenfalls starken Gegner. Gusti Grünfeld (4) errang in einer mutig geführten Angriffspartie den Sieg. Lorenz Waffenschmidt (5) nahm in unübersichtlicher Stellung auf Anraten des Mannschaftsführers das vom Gegner angebotene Remis an. Wolfgang Appel (6) unterlief in ausgeglichener Stellung eine Ungenauigkeit, konnte die Partie aber noch unentschieden halten. Dominik Sattel (7) entschied seine Partie in einem Turmendspiel mit zwei Mehrbauern für sich. Rainer Jelinski (8) rettete sich aus einer verlorenen Stellung in ein Remis. Vier Siege, vier Remis, 6-2 Punkte - weiter so!

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Zweite Mannschaft besiegt ESV Ludwigshafen V

Zur gleichen Zeit gelang der zweiten Mannschaft Altrips, die nur mit vier statt sechs Spielern antreten konnte, gegen die fünfte Mannschaft des Eisenbahnersportvereins aus Ludwigshafen ein 4-2 Heimsieg, denn alle Altriper (Michael Marx, Heinz Zimpelmann, Oliver Fröhlich und der Berichterstatter) gewannen ihre Partien. Die Eisenbahner mussten sich mit den beiden kampflos errungenen Punkten zufrieden geben.

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Erste Mannschaft siegt in Herxheim

Im letzten Spiel der Saison 1998/99 hat am 2. Mai 1999 die erste Mannschaft des SK Altrip, die befreit aufspielen konnte, weil ein Abstieg rechnerisch nicht mehr zu befürchten war, in Herxheim 4,5:3,5 gewonnen und dadurch Platz 4 in der Abschlußtabelle erreicht. Als erster siegte Rainer Jelinski am siebten Brett (7) durch konsequente Verwertung eines Mehrbauern. Lutz Lukat (4), der seinen Gegner durch eine gute Leistung überspielt hatte, erhöhte den Stand auf 2:0. Andreas Zeilfelder (1) einigte sich in spannungsreicher Stellung auf Remis. Schon nach acht Zügen hatte Norbert Kugel (2) seinem Gegner ein Remis angeboten, das dieser zunächst ablehnte, nach zäher und einfallsreicher Verteidigung aber dann doch einwilligen mußte. Der erfreuliche Zwischenstand von 3:1 ließ schon auf einen Sieg hoffen. Lorenz Waffenschmidt (5) hatte am Anfang der Partie den Gewinn ausgelassen, befand sich dann lange Zeit in einer von seinen Mannschaftskollegen als schlechter eingeschätzten Stellung und konnte schließlich doch durch den Gewinn der Qualität zum 4:1 erhöhen. Herxheim erzielte zwar gegen einen nicht immer voll konzentrierten Markus Lotter-Zumstein (6) den Anschlußtreffer, Stanislaus Legierski (8) war es als Ersatzspieler aber dann vergönnt, den Sieg der Altriper durch ein Remis in einer unübersichtlichen Kampfpartie zu sichern. Daß Gusti Grünfeld (3), der zunächst aussichtsreich gestanden hatte, schließlich durch Verlust der Qualität auch seine Partie verlor, zählt nur noch für die Statistik.

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Zweite Mannschaft wird Vizemeister

In der jetzt abgeschlossenen Saison 1998/99 hat die 2. Mannschaft des SK 1926 Altrip e.V. in der Kreisklasse den zweiten Platz belegt. Durch fünf Siege (gegen ESV Ludwigshafen V Rheingönheim II, Limburgerhof II, Waldsee II und Ludwigshafen 1912 VI), zwei unentschiedene Begegnungen (gegen Lambsheim II und Post Ludwigshafen I) sowie eine Niederlage (gegen Ludwigshafen 1912 V) wurden 14-4 Punkte erzielt. Die Abschlußtabelle sieht so aus:

1. SK Ludwigshafen 1912 V 17-1 44,5
2. SK Altrip II 14-4 36,0
3. Sfr. Limburgerhof II 11-7 29,5
4. Post SV Ludwigshafen I 11-7 27,0
5. SC Lambsheim II 9-9 29,5
6. TG Waldsee II 9-9 28,5
7. SV Rheingönheim II 9-9 28,0
8. SK Ludwigshafen 1912 VI 6-12 26,0
9. ESV Ludwigshafen V 4-14 21,0
10. Post SV Ludwigshafen II 0-18 0,0

Wie die einzelnen Spieler abgeschnitten haben, ergibt sich aus der folgenden Tabelle.

Name Vorname Sieg Remis Verlust Pkt./Spiele %
             
Marx Michael 1 0 0 1/1 100,0
Legierski Stanislaus 3 1 0 3,5/4 87,5
Zimmermann Andreas 3 0 1 3/4 75,0
Fröhlich Oliver 4 2 1 5/7 71,4
Oberwinkler Ernst 4 2 1 5/7 71,4
Voß Andreas 3 1 3 3,5/7 50,0
Kunz Peter 0 1 0 0,5/1 50,0
Strittmatter Siegfried 0 1 0 0,5/1 50,0
Sattel Dominik 1 2 2 2/5 40,0
Wenz Christian 1 2 2 2/5 40,0
Zimpelmann Heinz 0 0 1 0/1 0,0
             
Mannschaft   20 12 11 26/43 60,5

Die vier kampflos gewonnen Partien, weil der Gegner nicht antrat, sind nicht berücksichtigt, da sie für die Leistung des einzelnen Spielers wertungsmäßig neutral sind. Aus dieser Tabelle kann man auch ersehen, daß die zu Beginn der Saison getroffene Entscheidung richtig war, mit der Mannschaft freiwillig in der untersten Spielklasse neu zu beginnen und den Jugendlichen eine verstärkte Chance zum Sammeln von Erfahrungen zu geben. Andreas Zimmermann, Oliver Fröhlich und Dominik Sattel haben eine konstante Leistung gezeigt, die zum Erfolg der Mannschaft wesentlich beigetragen hat. In der nächsten Spielzeit sollte uns mit dem nötigen Glück der Aufstieg gelingen.

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Erste Mannschaft schlägt SC Bellheim mit 4,5:3,5

"Gegen Bellheim alle Kräfte mobilisieren!", hatte ich kürzlich an dieser Stelle gefordert. Die erste Mannschaft des Schachklub 1926 Altrip e.V. ist dieser Aufforderung gefolgt und hat am Sonntag, den 7. März 1999, die Gäste der zweiten Mannschaft aus Bellheim mit 4,5:3,5 besiegt.

Den ersten Punkt erzielte Altrip allerdings ohne schachliche Leistung kampflos. Der Gegner von Andreas Zeilfelder am zweiten Brett (2) war erkrankt und Bellheim hatte kurzfristig keinen Ersatzspieler "mobilisieren" können. Doch unsere Freude währte nicht lang. Bellheim schaffte den Ausgleich zum 1:1 durch eine geschickte Falle: Lorenz Waffenschmidt (7) glaubte, die gegnerische Dame gewinnen zu können, mußte aber bald erkennen, daß er in eine üble Falle getappt war und matt wurde. Gusti Grünfeld (6), der einen schwachen Zug seines Gegners in der Eröffnung konsequent für den Gewinn der Qualität und einen gewinnbringenden Angriff ausnutzte, brachte die Altriper dann erneut (2:1) in Führung. Aber der Ausgleich ließ wieder nicht lange warten: Lutz Lukat (3) war schon schlecht aus der Eröffnung herausgekommen war und unterlagt schließlich dem genauen Positionsspiel seines Gegners. Da es Wolfgang Appel (5) aber durch einen Doppelangriff gelungen war, für einen Läufer und einen Bauern die gegnerische Dame zu erobern, stand es 3:2 für Altrip. Erneut drohte sogleich wieder der Ausgleich: Norbert Kugel (1) sah sich in zunächst ausgeglichener Stellung plötzlich einem heftigen Angriff ausgesetzt. Dank eines einzigen schwachen, weil defensiven Zuges des Gegners, nutzte Norbert Kugel durch ein Läuferopfer seine einzige Rettungschance und konnte das Remis durch ewiges Schach erzwingen. Als aber Patrick Fröhlich (4) sich überraschend in einem verlorenen Turmendspiel wiederfand und aufgeben mußte, war Bellheim schließlich doch der Ausgleich zum 3,5:3,5 gelungen.

Jetzt mußte die letzte noch offene Partie von Rainer Jelinski am achten Brett die Entscheidung bringen. Die Nervosität und Anspannung, die sich unter allen Beteiligten breit machte, ist kaum zu beschreiben. Vor der Tür werden erregte Diskussionen geführt: "Reicht nicht ein Punkt, dem Abstieg zu entgehen? - Warum bietet unser Mann kein Remis an? - Der Mehrbauer von Rainer Jelinski verbürgt doch den Sieg! - Was ist ein Bauer mehr wert, wenn Rainer wie immer in Zeitnot ist?" Im Saal zeigt sich bei einem Springerendspiel erneut die alte Weisheit, daß Schach nicht deshalb einfacher wird, nur weil weniger Steine auf dem Brett stehen. Rainer, der trotz aller Anspannung und deutlichen Zeitvorteils für den Gegner in aller Ruhe noch den nächsten Kaffee bestellen konnte, gelingt es nach Tausch der Springer einen seiner Bauern zur Dame umzuwandeln. Diese neue Dame muß aber sogleich den Kampf gegen drei verbundene Bauern aufnehmen. Durch zahlreiche Damenzüge, die bei den Kiebitzen keinen Beifall finden ("Er muß doch seinen König heranführen!") gelingt es Rainer Jelinski endlich erst einen Bauern nach dem anderen zu schlagen und dabei den Gegner so einzuengen, daß dieser zwar seinen letzten Bauern noch umwandeln könnte, dann aber sofort Matt werden muß: 4,5:3,5 lautet der deshalb Endstand. Knapper (und spannender) kann man nicht gewinnen.

Die Tabellensituation nach dem vorletzten Spieltag ist unklar, weil der Spielleiter der 2. Pfalzliga das merkwürdige Mannschaftsremis von Mutterstadt gegen ESV Ludwigshafen (4:4 bei acht einzelnen Remis-Partien) aufgegriffen hat und die Begegnung dem Vernehmen nach für beide Mannschaften 0-8 verloren gewertet worden sein soll. Wieder andere wollen wissen, das Spiel müsse nachgeholt werden. Trotz des Sprungs der Altriper vom 7. auf den 4. Tabellenplatz bleibt der Abstiegskampf jedenfalls spannend. Jetzt reicht im letzten Spiel in Herxheim am 2. Mai 1999 ein Mannschaftsremis sicher zum Klassenerhalt, auch wenn durch widrige Umstände vier Mannschaften sollten absteigen müssen.

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Jugendmannschaft U-16-Pfalzmeister

Am Samstag, den 27.2.1999, hat der Schachklub Altrip die diesjährige Pfalzmeisterschaft für 4er-Jugendmannschaften U 16 ausgerichtet. U 16 bedeutet, nur Spieler teilnehmen konnten, die am 1.1.1999 noch nicht 16 Jahre alt waren. Am Start waren leider nur fünf Mannschaften, dafür waren aber fast alle pfälzischen Vereine vertreten, deren Jugendliche in den vergangenen besondere Leistungen gezeigt haben. Gespielt wurde jeder gegen jeden, so daß im Lauf des Tages an jedem Brett vier Partien mit einer Bedenkzeit von einer Stunde je Spieler für die ganze Partie zu absolvieren waren. Der Wettkampf dauerte deshalb bis zur - für Altrip sehr erfreulichen - Siegerehrung um 20.00 h den ganzen Tag. - Aber der Reihe nach:

Gleich in der ersten Runde mußte die Altriper Mannschaft in der Besetzung Patrick Fröhlich am ersten Brett (1), Dominik Sattel (2), Oliver Fröhlich (3) und Andreas Zimmermann (4) gegen die als stark eingeschätzte Mannschaft aus Schifferstadt antreten. Dank einer überragenden Leistung der Gebrüder Fröhlich, die beide ihre Partien gewinnen konnten, reichte es zum 2:2 Unentschieden. Altrip hätte sogar gewinnen können: Andreas Zimmermann stand auf Gewinn, ließ sich aber leider Matt setzen, weil er vor Aufregung unkonzentriert die Sicherheit des eigenen Königs vernachlässigt hatte. In der zweiten Runde konnten die Altriper Jungs - jetzt mit Christian Wenz am vierten Brett, der seine Partie sicher gewann - einen wichtigen 2,5:1,5 Sieg gegen die Mitfavoriten aus Mutterstadt verbuchen. Oliver Fröhlich gab seine Partie recht früh remis. Patrick Fröhlich mußte sich Ivo Edel geschlagen geben. Den Sieg stellte Dominik Sattel sicher, der dem Remis aber nur entging, weil sein Gegner ein Dauerschach übersehen hatte. In derselben Mannschaftsaufstellung brachte dann ein weiteres, sehr sicher erspieltes 2,5.1,5 gegen die erste Mannschaft aus Limburgerhof eine wichtige Vorentscheidung. Diesmal erzielte Patrick einen Sieg, während Dominik, Oliver und Christian Remis spielten.

Die Pfalzmeisterschaft für Altrip wurde dann in der letzten Runde mit einem klar und eindeutig errungenen 3,5:0,5 Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Limburgerhof erreicht. Patrick Fröhlich, Dominik Sattel und jetzt wieder Andreas Zimmermann am vierten Brett konnten ihre Gegner klar bezwingen und Oliver Fröhlich spielte remis.

Das Endergebnis lautete:

1. Altrip 7-1
2. Mutterstadt 6-2
3. Schifferstadt 5-3
4. Limburgerhof I 2-6
5. Limburgerhof II 0-8

Bei der Siegerehrung erhielten die drei plazierten Mannschaften Pokale und jeder Teilnehmer konnte sich über einen Buchpreis freuen.

Gewertet wurden auch Ergebnisse, die an den einzelnen Bretter erzielt worden waren. Folgende Teilnehmer erhielten deshalb einen besonderen Buchpreis:

Brett 1 Ivo Edel Mutterstadt 3,5/4
Brett 2 Matthias Bentz Schifferstadt 3,5/4
Brett 3 Nina Baron Mutterstadt 2,5/4
Brett 4 Jonas Wortmann Limburgerhof 3,5/4

Bei der Wertung an Brett 3 scheiterte Oliver Fröhlich, der ebenfalls 2,5 Punkte aus vier Partien holte, nur an der besseren Feinwertung, die Nina Baron erzielt hatte. Hervorzuheben bleibt noch, daß sich am vierten Brett mit dem siebenjährigen Jonas Wortmann der jüngste Teilnehmer durchsetzen konnte.

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Erste Mannschaft gewinnt in Freinsheim

Die erste Mannschaft hat die Aufgabe gelöst, den Tabellenletzten SC Freinsheim zu schlagen und Altrip nicht hoffnungslos in den Abstiegsstrudel geraten zu lassen. Der Ausgang des Mannschaftskampfs war am Sonntag, den 21.2.1999 aber denkbar knapp. Als es anfänglich Freinsheim gelang, gegen Norbert Kugel am zweiten Brett (2) und Markus Lotter-Zumstein (8) zwei schnelle Remis zu erzwingen und Mannschaftsführer Andreas Zeilfelder (1) sich nach einer Unachtsamkeit geschlagen geben mußte, stand es schon 2:1 für die Gastgeber. Nachdem Gusti Grünfeld (5) aber durch druckvolles Positionsspiel ausgeglichen hatte, konnte Wolfgang Appel (6), der sein Formtief offenbar überwunden hat, mit einer Energieleistung gewinnen. Durch Remis von Lorenz Waffenschmidt (7), der ein gutes Doppel-Turm-Endspiel nicht zum Sieg führen konnte, und Lutz Lukat (4), der in Zeitnot eine gute Partie ins Unentschieden rettete, kam es zum Zwischenstand von 3:4 für Altrip. Jetzt mußte die Partie von Patrick Fröhlich (3) über Mannschaftssieg oder Gesamtremis entscheiden. Patrick hatte in einer stark geschlossenen Stellung durch ideenreiches Spiel Angriff erreicht und war entschlossen, seine Partie zu gewinnen. Der Mannschaftsführer wollte aber kein Risiko eingehen und bat Patrick nachdrücklich, dem Gegner ein Remis anzubieten. Patrick stellte seine eigenen Wünsche sehr mannschaftsdienlich zurück, der Gegner willigte sofort ein und so kam es zum verdienten, hart erkämpften Endstand von 3,5:4,5 für Altrip.

Die Tabelle sieht vor den letzten beiden Spieltagen so aus:

1 SC Bad Bergzabern 14-0 39,5
2 TSG Mutterstadt II 9-5 28,0
3 SC Schifferstadt 8-6 31,0
4 SC Herxheim 8-6 27,5
5 SC Bellheim II 7-7 30,0
6 SK Max'au-Wörth 7-7 29,0
7 SK Altrip 7-7 27,5
8 ESV Ludwigshafen II 5-9 25,5
9 SK Frankenthal III 3-11 22,0
10 SC Freinsheim 2-12 20,0

Da in diesem Jahr mindestens drei Mannschaften absteigen müssen und der ESV nur noch gegen Frankenthal und Freinsheim antreten muß, sollte die erste Mannschaft des SK Altrip 1926 e.V. am 7. März 1999 Zuhause gegen Bellheim nochmals alle Kräfte mobilisieren, damit nicht in der letzten Runde am 2. Mai 1999 in Herxheim ein Schicksalskampf droht.

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Zweite Mannschaft schlägt SK 1912 Ludwigshafen VI

In der Kreisklasse konnte die zweite Mannschaft des Schachklubs 1926 Altrip e.V. durch einen 4:2 Auswärtserfolg ihren zweiten Tabellenrang sichern.

Der Sieg fiel aber umso leichter als unsere Gegner statt mit sechs nur mit vier Spielern antraten. So hatten Dominik Sattel am zweiten Brett (2) und Oliver Fröhlich (3) schon nach Ablauf der Wartezeit von einer Stunde kampflos gewonnen und es stand 2:0 für Altrip. Dominik Sattel hätte allerdings lieber Schach gespielt. Man konnte ihn den ganzen Morgen schimpfen hören, dafür sei er nicht am Sonntagmorgen in aller Frühe aufgestanden. Diese glückliche Führung konnte Stanislaus Legierski (4), der seinem Gegner Stein um Stein abnahm, durch eine überzeugend geführte Angriffspartie ausbauen. Als aber Andreas Voß (1) sich von seinem Gegner in die Defensive drängen ließ und nach einem kapitalen Patzer schließlich einsehen mußte, daß er entweder die Dame verlieren oder matt werden mußte, erschien dies zunächst nur als Schönheitsfehler beim Resultat, da sowohl Christian Wenz (5) und Ernst Oberwinkler (6) besser standen. Christian Wenz, der einen Bauern und einer Qualität (Turm gegen Springer) mehr hatte, stellte aber seinen Turm so unglücklich in einer Springergabel, daß er sich in einem verlorenen Bauernendspiel wiederfand. Irgend jemand meinte, er habe den einzigen Zug gefunden, der nicht gewinnt. Zum Glück wußte sein Gegner mit dem entfernten Freibauern nichts anzufangen und mußte schließlich mit einem unverwertbaren Randbauern mehr ins Remis einwilligen. Dadurch war mit einem Stand von 3,5:1,5 unser Sieg gesichert. Deshalb bot Ernst Oberwinkler, der noch Siegchancen hatte, als Chauffeur die Jugend (Sattel, Fröhlich und Wenz) aber nicht länger warten lassen wollte, seinem Gegner ebenfalls Remis an, das dieser zum Endstand von 4:2 annahm.

Da unser Gegner in der kommenden letzten Runde der Kreisklasse - Post Ludwigshafen II - die Mannschaft zurückgezogen hat, werden wir diesen Kampf ohne Begegnung am Brett gewinnen und die Saison daher mit 14:4 Punkten und einem sicheren zweiten Platz abschließen. Mehr dazu an dieser Stelle nach Abschluß der Saison.

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Vereinsmeisterschaft 1999

Am Freitag, den 19. Februar 1999 beginnt um 20.00 Uhr die diesjährige Vereinsmeisterschaft. Es wird 1999 wieder in zwei Gruppen gespielt.

In der Gruppe A kämpfen sechs Teilnehmer in einem doppelrundigen Turnier jeder gegen jeden (einmal mit weiß und einmal mit schwarz) um den Titel des Klubmeisters 1999. Die Paarungen für die erste Runden lauten:

Fröhlich, Patrick (1568) - Lukat, Lutz         (1783)
Kugel, Norbert    (2015) - Jelinski, Rainer    (1724)
Grünfeld, Gusti   (1894) - Zeilfelder, Andreas (2013)

In der Gruppe B spielen neun Schachfreunde in einem einrundigen Turnier um den Aufstieg in die Gruppe A für die Vereinsmeisterschaft im Jahr 2000. Die Auslosung ergab für die erste Runde diese Begegnungen:

Hochlehnert, Rainer            - Fröhlich, Oliver      (1259)
Zimpelmann, Heinz       (1523) - Legierski, Stanislaus (1668)
Renkwitz, Gunter        (1658) - Oberwinkler, Ernst    (1485)
Strittmatter, Siegfried (1531) - Voß, Andreas          (1653)
Marx, Michael           (1582)   (spielfrei)

Die Zahl in Klammern ist übrigens jeweils die sog. DWZ (Deutsche Wertungszahl), die statistisch aus den bisherigen Leistungen berechnet wird. Je höher die Zahl, desto besser die Papierform des Spielers.

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Erste Mannschaft schlägt SK Frankenthal 5:3

Am 31.1.1999 gelang der ersten Mannschaft des Schachklub 1926 Altrip e.V. ein wichtiger Sieg gegen die dritte Mannschaft des Schachklubs Frankenthal. Nachdem sich Andreas Zeilfelder am ersten Brett (1) seinem überlegenen Gegner geschlagen geben mußte und Patrick Fröhlich (4) in einer stets ausgeglichenen Partie in ein Remis eingewilligt hatte, gelang Dominik Sattel (8) als Ersatzspieler aus der Jugend durch eine geschickte Falle im Turmendspiel der Sieg und damit der Ausgleich im Mannschaftskampf. Als Lutz Lukat (3) dann seinen Gegner - für diesen sehr überraschend - Matt gesetzt und Rainer Jelinski (6) in einer sehr scharfen Partie den Sieg davon getragen hatte, stand es 3,5:1,5 für Altrip. Lorenz Waffenschmidt (7) konnte dann seine Partie in ein durch einige Mehrbauern klar gewonnenes Damenendspiel abwickeln und stellte so den Sieg für Altrip sicher. Gusti Grünfeld (5) mußte sich zwar noch dem starken Druckspiel seines Gegners beugen. Zuletzt akzeptierte Norbert Kugel (2), der einen schönen Vorteil trotz Zeitnot gerettet hatte, aber wohl den Gewinnweg nicht finden konnte, das Remis, so daß der Endstand 5:3 für Altrip lautete.In der Tabelle stehen wir jetzt mit 5 : 7 Punkten auf dem siebten von zehn Plätzen. Leider gelang der zweiten Mannschaft des ESV Ludwigshafen gegen den Mitfavoriten TSG Mutterstadt ein 4:4 Unentschieden, so daß sie uns mit 4:8 Punkten dicht auf den Fersen sind. Manche Schachfreunde mutmaßen allerdings, es könne bei diesem Mannschaftskampf, in dem alle acht Partien Remis endeten, nicht ohne Absprachen zugegangen sein. Wie dem auch sei: Am Sonntag, den 21.2.1999 muß auswärts der Tabellenletzte SC Freinsheim geschlagen werden, damit Altrip nicht in den Abstiegsstrudel gerät.

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1998

Gelungener Saisonauftakt

Mit Glück, aber verdient gelang der zweiten Mannschaft des SK 1926 Altrip ein 3,5:2,5 Auswärtssieg gegen die fünfte Mannschaft des Eisenbahner Sportvereins Ludwigshafen (ESV).

Nachdem unsere zweite Mannschaft in der vergangenen Saison in sehr unterschiedlichen Besetzungen antreten mußte und ihr der Klassenerhalt nicht gelang, soll in dieser Saison in der Kreisklasse ein Neuanfang versucht werden. Dabei sollen die Jugendlichen des Vereins, über deren Erfolge an dieser Stelle schon manches berichtet werden konnte, die Chance erhalten, ihr Können auch in den Mannschaftskämpfen zu beweisen. So kamen am Sonntag, den 13. September 1998, in der Begegnung zum Saisonauftakt gegen die fünfte Mannschaft des ESV vier Jugendliche zum Einsatz. Gleich die ersten Ergebnissen sprechen dafür, daß wir auf dem richtigen Weg sind: Andreas Zimmermann, der am sechsten Brett spielte, brachte Altrip schon nach kurzer Zeit in Führung und Oliver Fröhlich (Brett 3) konnte mit einem schönen Sieg den zweiten Punkt einfahren. Auch nachdem sich Christian Wenz (Brett 4) leider geschlagen geben mußte, sah es recht gut für Altrip aus. Da unterlief Stanislaus Legierski (Brett 5), einem der zwei alten Herrn in der Mannschaft, ein verhängnisvoller Fehler. In seinem bekannten unbedingten Siegeswillen verlor er Dame gegen einen Turm und stand glatt auf Verlust. Zu unserem Glück revanchierte sich der Gegner alsbald mit einem ebenso kapitalen Patzer: Er schloß den gegnerischen König so ein, daß dieser , ohne daß ihm Schach geboten wurde, nicht mehr ziehen konnte. Das bedeutete Patt und damit remis, so daß die Punkte in dieser Begegnung geteilt wurden. Als sich kurz darauf Dominik Sattel (Brett 2) gegen einen in der Rangliste deutlich stärkeren Gegner eine Abwicklung in ein verlorenes Bauernendspiel gefallen lassen mußte, blieb beim Stand von 2,5:2,5 die Entscheidung am Berichterstatter (Brett 1) hängen. Mein Gegner hatte aber schon die Eröffnung mißhandelt, verlor eine Bauern nach dem anderen und begrub schließlich seine Hoffnungen auf ein Remis und damit auch die Hoffnung seiner Mannschaftkameraden auf insgesamt ein Unentschieden. Am Sonntag, den 11. Oktober 1998, werden wir Zuhause gegen Rheingönheim II beweisen müssen, was dieser Sieg wert ist.

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